Die richtige Auflösung

Internet

Für eine Darstellung im Internet reichen 72 dpi aus, da die meisten Monitore ohnehin nur 72 dpi darstellen. Eine höhere Auflösung würde die Optik nicht verbessern, nur die Datenmengen und damit die Ladezeiten erhöhen.

Drucksachen

In welchem Raster wollen Sie drucken?
Die Auflösung Ihrer Pixelbild-Dateien (z.B. Fotobilder) ist vom Ausgabe-Raster abhängig.

Ein Beispiel:
Sie wollen einen 60er Raster ausgeben.
60er Raster bedeutet 60 Rasterpunkte in Rasterwinkelung pro cm. Umgerechnet in dpi:
60 x 2,5 = 150 dpi (genau: 2,54 cm = 1 Inch).
Im Idealfall haben Sie mindestens 2 Informationen pro Rasterpunkt, d.h. wenn Sie einen 60er Raster ausgeben wollen, müssen Sie Ihr Bild in 300 dpi (2x 150 dpi) einscannen.

In dieser Formel steckt noch etwas Reserve. Minimal ist der Fakor 1,5 (225 dpi = 1,5x 150 dpi). Gehen Sie in der Auflösung noch weiter runter, riskieren Sie deutlich sichtbare Qualitätsverluste.

Behandlung von Auflösungen bei PDF-Dateien

PDF für den NonPrint-Bereich (Bsp. Internet)

Normalerweise würde man denken, dass auch hier 72 dpi ausreichen, da das PDF auch an einem Monitor dargestellt wird. In ein PDF kann man sich hineinzoomen, um Details besser erkennen zu können. Die Schrift ist vektororientiert und ist somit auf der sicheren Seite. Aber wie verhält es sich mit Pixelbildern? Sie müssen entscheiden, wie weit sich der User ohne Qualitätsverlust hineinzoomen können soll und danach Ihre Auflösung wählen. Vergessen Sie nicht die Datenmengen falls das PDF aus dem Internet geladen werden soll.

PDF für den Print-Bereich

Hierbei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Darunter natürlich auch die Auflösung.
Hier gelten die gleichen Prinzipien wie bei einer normalen Druck-Datei (offene Daten).
Der Vorteil bei dem PDF liegt in der Kompaktheit. Alle Bilder und Schriften können in einem Dokument eingeschlossen werden, welches dann auf unterschiedlichen Systemen geöffnet werden kann.